FREIE PLÄTZE: Auf Anfrage
Kindertagespflege in Heidelberg-Kirchheim

Konzept

Mit diesem Konzept möchte ich Ihnen gerne erläutern, wie ich mit den Kindern umgehe, was mir wichtig ist und wie ich meine Tage mit den Kindern gestalten möchte. So können Sie am besten entscheiden, ob Ihr Kind in unsere Gruppe passt.

Ziele meiner pädagogischen Arbeit

Bei der Arbeit mit Kindern ist mir besonders wichtig:

  • jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu unterstützen.
  • die Kinder in ihrer eigenen individuellen  Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern.
  • mit den Kindern spielerisch die Welt zu erkunden, erforschen und zu entdecken.
  • den Kindern Sicherheit und Orientierung bieten, durch täglich wiederkehrende Rituale und einen strukturierten Tagesablauf.
Die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und darauf einzugehen, wie z.B:

  • Die Wertschätzung gegenüber jedem einzelnen Kind.
  • Dass die Kinder Gefühle wie Freude, Zufriedenheit, Trauer und  Ärger ausdrücken dürfen und verstanden werden.
  • Dass die Kinder einen Wechsel von Ruhe/Entspannung und Aktivität erleben können
  • Dass die Kinder sich gemocht und dazugehörig fühlen
  • Dass die Kinder sich eigenständig beteiligen können (Partizipation)
  • Den Kindern eine abwechslungs- und anregungsreiche Lernumgebung zu schaffen, um Grunderfahrungen mit Ereignissen, Dingen und Materialien zu ermöglichen.

Outdoor-Aktivitäten

Wichtig ist mir außerdem, viel mit den Kindern nach draußen zu gehen. Es macht den Kindern nicht nur Spaß, es weckt auch Lebensgeister, schult alle Sinne.

Die Kinder brauchen Bewegung und haben draußen alle Möglichkeiten dafür. Außerdem stärkt es das Immunsystem und hilft bei Stressabbau, sodass in der Gruppe weniger Streitigkeiten auftreten.

Dazu kommt auch, dass wir draußen Sachen lernen können, die zwar auch in Büchern stehen, aber so besser aufgefasst werden können.

Wie zum Beispiel:

  • Einkaufen gehen (verschiedenes Obst und Gemüse kennenlernen)
  • Tiere besuchen und kennenlernen/beobachten
  • Wie ich mich im Straßenverkehr verhalten muss
  • Wie verhalten wir uns auf einem öffentlichen Spielplatz (auch fremde Kinder dürfen hier spielen)

Förderung: Bildungs- und Entwicklungsbereiche

Wenn wir in der Wohnung sind, möchte ich den Kindern viele Freiräume in Bezug auf die Auswahl der Spielsachen lassen.

Dabei möchte ich aber auch gewisse Projekte anbieten, die die einzelnen Entwicklungsbereiche fördern.

Bildungs- und Entwicklungsbereiche:

  • Grob/Feinmotorik (Bauen, Stapeln ,Bewegungsspiele, Hüpfen, Kriechen)
  • Sprachentwicklung (Bilderbuchbetrachtung, Singen, Fingerspiele)
  • Musisch-kreativer Entwicklungsbereich (Malen, kreative Gestaltung mit verschiedenen Materialien)
  • Kognitiver Entwicklungsbereich (Spiele für die Sinnenswahrnehmung)
  • Sozial/emotionaler Entwicklungsbereich (Gemeinschaftsspiele, Rollenspiele)

Unsere Regeln

Damit das täglich gemeinschaftliche zusammen sein möglich ist, gibt es auch bei den Glücksbärchis Regeln.

Wie zum Beispiel:

  • Ein freundlicher Umgang miteinander
  • Jegliche körperliche Handlungen, wie z.B. Schlagen, Treten, Beißen, Kneifen etc. gehören nicht zu unseren Umgangsformen.
  • Bei den Glücksbärchis sagen wir „Bitte“ und „Danke“
  • Wir räumen stets gemeinsam unsere Spielsachen auf, dabei begleite und unterstütze ich.

Eingewöhnung und Abschied

Bei der Eingewöhnung orientiere ich mich an dem „Berliner Modell“, was ich Ihnen erläutern werde.

Die Bezugsperson des Kindes bleibt am Anfang dabei. Nach und nach werde ich dem Kind:

  • Spielangebote machen
  • ihm beim An- und Ausziehen helfen
  • das Essen anbieten
und mir somit immer mehr das Vertrauen der Kinder erarbeiten. In dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, das Kind etwas kennen zu lernen und parallel dazu wird das Kind immer vertrauter mit mir und der Gruppe.

Außerdem hat die Bezugsperson die Möglichkeit, mich etwas kennenzulernen und kann sehen, wie ich mit den Kindern umgehe.

Erste Trennung

Nach ca. 3 Tagen wird es eine erste Trennung geben. Je nach Kind sind das 5 Minuten oder auch 1 Stunde.

Wobei die Bezugsperson  in der Nähe bleibt, damit das Kind lernt, das die Bezugsperson da sein wird, falls das Kind nach ihr verlangt und sich nicht beruhigen lässt.

Je nach Kind liegt die Eingewöhnungszeit bei 3 bis 6 Wochen. In seltenen Fällen auch mal länger.

Abschied

Beim Abschied oder auch Ausgewöhnen werde ich mit den Kindern bewusst darüber sprechen, dass sie bald nicht mehr zu uns kommen werden, dass sie womöglich bald in den Kindergarten gehen oder weg ziehen.

Verlässt ein Kind die Glücksbärchis, wird ein gemeinsamer Abschiedskreis gestaltet. Dort haben alle Kinder nochmals die Möglichkeit, auf Wiedersehen zu sagen.

Vorab wird mit den Kindern ein Abschiedsgeschenk gestaltet, welches die Kinder beim Abschiedskreis überreichen dürfen.

Entwicklungsgespräche

Einmal im Jahr lade ich die Eltern zu einem Entwicklungsgespräch ein. Bei Bedarf ist dies auch sehr gerne öfters möglich. Dabei werden die Fortschritte und Bedürfnisse der Kinder näher besprochen. Dieser Austausch ist mir sehr wichtig, da er dem Kind zugutekommt.

Der enge Kontakt mit dem Jugendamt ist auch sehr wichtig, da das Jugendamt allen Familien und Tagesvätern in Heidelberg unterstützend zur Seite steht. Nicht nur bei Problemen, sondern auch für Anregungen, mit Informationen zu den neuen Gesetzesänderungen, Hilfestellung bei Neugründungen, Fortbildungen und ähnliches.

Fortbildungen

Mindestens einmal im Jahr werde ich an Fortbildungen teilnehmen, um auf dem neuestem Stand zu bleiben und um mich weiter zu entwickeln. Außerdem werde ich an regelmäßigen Treffen vom Heidelberger Tagesmütter/-väter-Verein teilnehmen. Hier können sich Heidelberger Tageseltern austauschen, gegenseitig Anregungen geben, sich gegenseitig beraten und auch aushelfen.

Vertretung

Des Weiteren bemühe ich mich, eine feste Aushilfe zu finden, die mindestens einmal pro Woche kommt und dadurch den Kindern vertraut ist. Sie kann dann im Urlaub oder auch im Krankheitsfall einspringen.